So arbeite ich ...

Gießen und Brennen

Das flüssige Porzellan wird in die Gipsform gegossen, die aus mehreren Teilen besteht und ein Negativmodell der Puppe darstellt. Wenn das Porzellan abgetrocknet ist, wird die Form geöffnet und der lederharte Rohling mit Skalpell und Pinsel bearbeitet: zum Beispiel werden die Augen oder der Mund geöffnet, dann das Porzellan getrocknet. Im Brennofen wird nun das Porzellan gehärtet. Dann bekommt der Rohling mit einem Schleifschwamm seinen Feinschliff. Bei langsam bis auf 1230 Grad Celsius ansteigender Temperatur wird schließlich im Brennofen der Scharfbrand durchgeführt.

Bemalung

Das Porzellan wird anschließend glatt geschliffen, zart bemalt und danach im Ofen die Farbe eingebrannt. Jede Puppe erhält mehrere Farbauftraege bzw. Farbbrände fuer die Augenbrauen, Wangen und Lippen.

Weitere Verarbeitung

Sind die Brände alle erfolgreich verlaufen, werden die besonders naturgetreuen, mundgeblasenen Glasaugen eingesetzt und die Köpfe mit speziell gefertigten Echthaar- oder Mohairperücken versehen. Die Puppen werden mit einem Papiermaschee- , Stoff- oder Lederkörper ausgestattet und nach der damaligen Mode eingekleidet. Jede meiner Puppen trägt meine Signatur am Hinterkopf.